Die Unternehmensgründer
Prozessoptimierung durch System Integration - eine Idee setzt sich durch
Am Anfang war die Idee: Prozessoptimierung für Automobilzulieferer durch Integration von Daten mit intelligenten Software-Agenten. Eine Idee mit vier Vätern: Jörg Walden, Francisco Benito, Michael Dreher und Hans-Peter Looft. Sie gründeten Anfang 2001 die iPoint-systems gmbh.
Erfolgreiches Kernprodukt des Unternehmens war zunächst der Automotive Agent. Gestartet war er mit der Aufgabe, die Daten für die Qualitätssicherung von den Portalen der Automobilfirmen in die Systeme der Zulieferer zu bringen. Der Vorteil der Agenten-Lösung liegt darin, dass die für die Bedienung der Herstellerportale notwendigen individuellen Prozesse und Integrationen flexibel vorkonfiguriert werden können. Der Kunde profitiert jedoch nicht nur von dieser Flexibilität sondern auch von der Tatsache, dass bei umfangreichen Änderungen auf den Portalen, die für alle relevanten Kunden notwendigen Updates kurzfristig eingespielt werden und so der laufende Betrieb gewährleistet wird.
Das durch die Vielzahl dieser Projekte aufgebaute Know-how, Informationen effizient über Unternehmensgrenzen hinweg auszutauschen, war 2003 die ideale Voraussetzung für die erste Software, die die Einhaltung gesetzgeberischer Umweltanforderungen aus der EU Altautoverordnung unterstützte.
Auch diese Lösung erreichte innerhalb weniger Monate einen marktführenden Nutzerkreis und war die Basis für weitere Entwicklungen im Umfeld produktbezogener Complianceanforderungen, die in den folgenden Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen. RoHS, WEEE, China RoHS, REACH sind einige der Anforderungs-Abkürzungen, die ohne die prozessoptimierende Software der iPoint-systems gmbh zu erheblichen Zusatzaufwendungen in den betroffenen Unternehmen führen.
Der aktuelle Klimawandel und die Verknappung der Ressourcen haben zu einer massiven Kursänderung in vielen Unternehmen beigetragen. Nachhaltigkeitsziele sind ganz oben auf die Agenda gerückt. iPoint-systems geht deshalb deutlich über die rein gesetzlichen Anforderungen hinaus und bietet schon heute eine umfassende Unterstützung bei der Entwicklung nachhaltiger Produkte. Durch die frühe Berücksichtigung unterschiedlicher Umweltvorgaben im Produktentstehungsprozess und die Führung einer aktuellen Substanzdatenbank werden Produktrisiken und Imageschäden minimiert. Das Zusammenspiel der einzelnen Softwarebausteine erlaubt in Kombination mit Simulationsmöglichkeiten umfassende Produktlebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessment (LCA) bzw. Ökobilanzierung).